Begleitender Dienst, individuelle Förderungen
Begegnung schaffen - Beziehungen aufbauen Im Förder- und Betreuungsbereich werden Menschen mit schwersten Behinderungen oder Schwerstmehrfachbehinderungen betreut, angeleitet, gefördert und gepflegt.

Förder- und Betreuungsbereich

Im Förder- und Betreuungsbereich werden Menschen mit schwersten Behinderungen oder Schwerstmehrfachbehinderungen betreut, angeleitet, gefördert und gepflegt.

Dieser Personenkreis ist noch nicht oder auf Dauer nicht in der Lage, in anderen Fachbereichen der Werkstatt tätig zu sein bzw. dort betreut zu werden.

Oberste Prämisse ist das ganzheitliche Betreuungsprinzip. Wesentliche Bestandteile der Arbeit im Förder- und Betreuungsbereich sind gesonderte (Einzel-)Förderung und tagesstrukturierende Maßnahmen.


 

Im Vordergrund stehen hierbei die zwischenmenschliche Begegnung sowie die Entwicklung stabiler Beziehungen zwischen den Beschäftigten und Betreuern.

Dies bildet die Grundlage für eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit.

Der Förder- und Betreuungsbereich ist geprägt durch Offenheit zu allen anderen Fachbereichen der Werkstatt.


Die Freckenhorster Werkstätten bieten dieses Betreuungsangebot in vier verschiedenen Förderbereichen in Ahlen, Beckum und Freckenhorst an.


 

Betreuungsform

Aufnahme in die Berufsbildungsmaßnahme im Förder- und Betreuungsbereich:

 

Eine Neuaufnahme für Menschen mit hohem Unterstützungsbedarf beginnt immer mit der sogenannten „Berufsbildungsmaßnahme“.

Menschen mit schweren und schwersten Behinderungen setzen sich mit Inhalten der beruflichen Bildung auseinander und werden zur Teilhabe am Arbeitsleben gefördert.

Die Umsetzung der beruflichen Bildungsangebote für diesen Personenkreis beinhaltet unterschiedliche Methoden und konzeptionell vorgegebene inhaltliche Angebote.

Die Maßnahme wird vom Kostenträger für max. 27 Monate bewilligt.

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Dauerhafte Aufnahme in die Werkstatt (Arbeitsbereich):

Nach der Berufsbildungsmaßnahme erfolgt i.d.R. eine dauerhafte Aufnahme in den Förder- und Betreuungsbereich mit dem Ziel der dauerhaften beruflichen Rehabilitation durch Teilhabe am Arbeitsleben (§136 ff SGB IX).

Diese Maßnahme wird vom Kostenträger längstens bis zum Eintritt in das Rentenalter gefördert.

Ein exemplarischer Tagesablauf:

07:54 Uhr Ankunft (durch externe Fahrdienste), Begrüßung

08:00 Uhr Gemeinsames Frühstück

08:45 Uhr Pflege, Arbeitsphase, Förderung

Ab 11:00 Uhr Mittagessen

12:00 Uhr Mittagspause, ind. Pausenzeit, Pflege, Snoezelzeit

13:00 Uhr Arbeitsphase, Förderung, Getränkerunde

15:15 Uhr Aufräumen, anziehen, verabschieden

15:54 Uhr Abfahrt

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Mitarbeiter

In unseren Förder- und Betreuungsbereichen arbeiten engagierte multiprofessionelle Teams, welche hauptsächlich auf dem fachlichen Gebiet der Heilerziehungspflege und der Heilpädagogik ausgebildet sind.

Zeitweise unterstützen uns Auszubildende, Bundesfreiwillige oder andere Praktikanten.

Wir freuen uns, wenn Sie Interesse an unserem Angebot haben. Setzen Sie sich bei Bedarf gerne mit uns in Verbindung.

 

Ansprechpartner

Falk Heckenkamp

Fachleitung Förderbereiche
Zweigstelle Vatheuershof

Am Neuen Baum 6
59229 Ahlen

Tel.: 0 23 82  7 62 - 115
Fax: 0 23 82  7 62 - 180

E-Mail: heckenkamp@kcv-waf.de

Konkrete Betreuungsangebote

  • Arbeitsangebote
  • Kreatives Arbeiten/ Gestalten
  • Lebenspraktische Aufgaben
  • Einkaufen
  • Spazieren
  • Musikalische Angebote
  • Snoezeln
  • Sport und Bewegungsangebote (Werkstattsport, Bewegungskoordination, Fußball, Tischtennis, Leichtathletik etc.)
  • Schwimmen
  • Heilpädagogische Förderung mit dem Pferd

 

Individuelle Förderangebote

 

  • Orientierung im Rahmen einer Tagesstruktur; Gewöhnung an zeitliche und örtliche Strukturen, Umgang mit Rahmenbedingungen
  • Förderung und Entwicklung der Lernfähigkeit
  • Erhalt und Förderung von lebenspraktischen Fähig- und Fertigkeiten
    Förderung der Selbständigkeit
  • Erhalt und Förderung der Körperhygiene
  • Förderung der Gemeinschaftsfähigkeit und Kommunikation
  • Förderung motorischen Fähigkeiten, der Eigenwahrnehmung und der Selbsteinschätzung
  • Förderung der Orientierungsfähigkeit
  • Erhalt und Förderung der Motivation und Konzentration
  • Erleben von Umwelterfahrungen
  • Durchführung unterschiedlicher Projekte (z.B. Jahreszeitengestaltung)
  • Durchführung einer Teilhabeplanung

 

Folgende zusätzliche Therapieangebote sind über externe Institutionen möglich:

  • Krankengymnastik
  • Ergotherapie
  • Logopädie
  • Autismus Ambulanz
  • andere beratende Fachdienste

 

 
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